Renature

Beobachter 29. Mai 2026 Inserat von Pro Natura:

NATURGARTEN, hier war VORHER Rasen:

Beispiel 1) Chur, Sägenstrasse 113 (Seite Salvatorenstrasse):

Beispiel 2) Chur, Grünbergstrasse 18:

Hier besteht NOCH Rasen:

Beispiel 1) Chur, Foralweg 18 (Foto 31.5.2026):

Beispiel 2) Chur, Pargherastrasse 33 (Foto 31.5.2026):


MÄHEN:
Rasen: Insekten, Blindschleichen etc. ergeht es wie Rehkitzen Bodenbrütern Bauernwiesen: getötet, verletzt. Und nach Mähen fehlt Habitat (Wohnung). 

Plädoyer für GANZJÄHRIG UNBERÜHRTE Gebiete für Flora, Fauna. Da-sein dürfen.
Chlorophyllfüllemaxima, Biomasse-Funktion, Waldbadenluft: Kühlung (Schutz vor Sonne), Feuchtigkeit, Luftreinigung (Feinstaub-Filter/Absorber) und Gesundheitsduft (Sekundäre Pflanzenstoffe).

►Schutz des Bodens vor Austrocknung, Erosion: Mulch, Biomasse. [Mulch verringert die Verdunstung des Bodenwassers, reguliert die Bodentemperatur und erhöht mit der organischen Bodensubstanz die pflanzenverfügbare Nährstoffmenge.]
Vergleiche: Ich sehe Herbst/Winter, wie "Facility Managers" Pflanzenbereiche schneiden/"säubern" samt Laubbläsern = nackte Erde. Zeitschrift Beobachter: Auf Beeten darf das Laub liegen bleiben, da es die Pflanzen vor Frost schützt. Auch unter Bäumen dürfen sich ruhig Blätter ansammeln, die Sie mit Ästen befestigen können. Igel freuen sich über geschützte Laubhaufen, Insekten und Käfer zerkleinern die Blätter bis zum Frühling. Zurück bleibt nährstoffreiche Erde.

Internet: Waldluft ist besonders gesund, weil sie nahezu staubfrei ist und bis zu 90% weniger Schadstoffe als Stadtluft enthält. Sie ist reich an Sauerstoff und der hohe Anteil an ätherischen Pflanzenstoffen (Terpene) sowie die kühlende Luftfeuchtigkeit entlasten die Atemwege und stärken nachweislich die Immunabwehr. Die Waldluft hat gleich mehrere Faktoren, die sie zur natürlichen Hausapotheke machen: 

  • Natürliche Botenstoffe (Terpene): Bäume und Pflanzen sondern sogenannte Terpene ab, um miteinander zu kommunizieren und sich vor Schädlingen zu schützen. Atmen wir diese organischen Verbindungen ein, stimuliert das unsere eigenen Abwehrzellen (Killerzellen), wodurch das Immunsystem gestärkt wird. 
  • Terpene (Phytonzide). Diese flüchtigen, ätherischen Öle werden von Bäumen, Moosen und Kräutern abgesondert und entfalten über die Lunge sowie den Blutkreislauf starke gesundheitsfördernde Wirkungen.  - Brennnesseln sondern Terpene ab. Wie alle Pflanzen produzieren auch Brennnesseln diese flüchtigen sekundären Pflanzenstoffe, um Bestäuber anzulocken, Schädlinge abzuwehren oder sich vor Umweltstress zu schützen.
  • Sauberer Sauerstoff: Die Bäume filtern Schadstoffe und Feinstaub aus der Luft. Zudem ist die Luft meist feuchter, was das tiefe Durchatmen erleichtert und die Schleimhäute schont
  • Stressabbau & Blutdrucksenkung: Die Kombination aus frischer Luft und der beruhigenden, grünen Umgebung senkt den Pegel des Stresshormons Cortisol messbar. Herzfrequenz, Puls und Muskelspannung sinken bereits nach kurzer Zeit im Wald.
  • Unterstützung des Nervensystems: Im Wald atmet man nicht nur gesündere Luft ein, sondern der Aufenthalt regt den Parasympathikus an – jenen Teil unseres Nervensystems, der für Erholung und Regeneration zuständig ist. 

https://www.textatelier.com/index.php
Gedicht Doktor Wald: Nur - Hausbesuche macht er leider nicht.
--> Ich fordere für Schwerkranke Aufzupäppelnde, welche nur via Offenem Fenster am Lebenselixier Natur teilheben können (falls nicht Immissionen wie ständiger Tabakrauch/Lärm auch das verhindern) oder mit der Zeit via nahen Kurzspaziergängen: Im Wald Wohnen (24/7) statt nur Waldbaden gehen (ab und zu).
 


NATURGARTEN in Chur          bitte etwas hinunterscrollen:

"Charakteristische Wiesenvögel wie das Braunkehlchen, das sich aus den intensiv genutzten Mittelland-Wiesen verabschiedet und ins Berggebiet zurückgezogen hatte, wird seit etlichen Jahren auch dort verdrängt: Der Bodenbrüter bräuchte Flächen, die erst nach Mitte Juli gemäht werden, sonst werden beim Schnitt sein Nest zerstört und die Jungen getötet, teils auch das brütende Weibchen."
Vögeln (DEN ARTEN) ergeht es wie Vulnerablen (Menschen): Letzte Zufluchten (Rückzug) verschwinden. Letztlich Aussterben:
https://www.infosperber.ch/umwelt/uebriges-umwelt/in-bergwiesen-zwitschert-es-immer-seltener/

Warum?
Diese Maus liegt am Rand Strasse nahe Hauseingang Foralweg 21.
Sie hatte noch viel vor im Leben (das Leben vor sich) und Angehörige.
Ich trauere um dieses Geschöpf, Tierkind: 

https://www.srf.ch/audio/treffpunkt/zu-viele-katzen-in-der-schweiz-was-dagegen-getan-werden-kann
SRF.ch 8.8.2024

In der Schweiz gibt es etwa 1,9 Mio. Katzen. Schätzungsweise 300'000 sind verwildert oder verwahrlost. Ein Elend, das Probleme bereitet und so nicht sein müsste. 

"Ein wahrer Tsunami": Tierheim Essen verhängt Aufnahmestopp für Katzen
Artikel von Lorenzo Gammuto
8. Juli 2026
Das Tierheim Essen ist völlig überfüllt – aktuell wird es regelrecht von einer Flut an Katzen überschwemmt. Immer mehr Katzen werden abgegeben, das Tierheim kann sie kaum noch aufnehmen.
Auf Social Media teilt das Tierheim die dringende Nachricht: "Katzenflut… aktuell trifft uns ein wahrer Tsunami an Katzen und wir werden buchstäblich überrollt". DER WESTEN war vor Ort und hat mit der Tierheimleitung gesprochen.
📌 Fakten zu Katzen in Deutschland
In deutschen Haushalten leben aktuell rund 15,7 Millionen Katzen
Damit ist die Katze das beliebteste Haustier des Landes
Die Zahl der wildlebenden Streunerkatzen wird vom Tierschutz zusätzlich auf etwa 2 Millionen Tiere geschätzt
Tierheim Essen kämpft mit Katzenflut
Seit dem 15. Juni leitet Michaela Schalk-Morsbach das Tierheim Essen. Gegenüber DER WESTEN bestätigt sie die aktuelle Lage: "Wir haben derzeit einen Aufnahmestopp." Nur in echten Notfällen werden Katzen momentan noch aufgenommen, erklärt sie. Schalk-Morsbach stellt klar: "Eigentlich sind wir am Rande unserer Kapazität."
Ein aktuelles Beispiel für die anhaltende Katzenflut ist Katze Bellis, die bereits trächtig ins Tierheim Essen gebracht wurde. Mittlerweile hat sie sechs gesunde Katzenbabys zur Welt gebracht. So niedlich die Kleinen auch sind – sobald sie alt genug sind und zur Vermittlung freigegeben werden, benötigen auch sie ein liebevolles neues Zuhause.
Es gibt jedoch einen kleinen Hoffnungsschimmer für die aktuelle Situation – laut Schalk-Morsbach gibt es momentan viele Interessenten für die Katzen im Tierheim. Trotz der angespannten Situation gelten aber auch jetzt klare Voraussetzungen für eine Aufnahme. "Wir vermitteln in der Regel immer nur zwei Katzen zusammen, meist auch gleichgeschlechtlich, da sie vom Temperament meist besser harmonieren", erklärt die Tierheimleitung.
Interessenten werden mit offenen Armen empfangen
Klar ist aber: Das Tierheim Essen freut sich über jeden Interessenten: "Wir freuen uns über jeden, der überhaupt erstmal Interesse hat. So kann man die Tiere – ob groß oder klein, jung oder alt oder auch krank – kennenlernen, und meistens springt dann auch der Funke über", erzählt Frau Schalk-Morsbach.
Doch jetzt sei es vor allem wichtig, die Katzenflut einzudämmen. Deshalb richtet Frau Schalk-Morsbach einen dringenden Appell an alle Katzenhalter: "Es ist sehr schade, dass viele ihre Katzen – vor allem Freigänger – nicht kastrieren lassen. Unsere große Bitte ist daher: Wenn Leute eine Katze haben, dass Sie sie kastrieren lassen. Was auch ganz wichtig ist, dass das Katzentier gechippt wird."
Wer also aktuell auf der Suche nach einem tierischen Begleiter ist, kann sich beim Tierheim Essen melden – dank der aktuellen Katzenflut ist die Auswahl auch besonders groß.

► 

PRO Klima
PRO Die Arten (Fauna Flora)
PRO Vulnerable Menschen (Wohnen ohne Lärm ohne Luftverschmutzung)
CONTRA kumulierende Kosten («Abonnement» Rasenmäher, Laubbläser etc.)
 

Prinzip:

Transformation von Rasen zu maximaler Natur, Unberührtheit. Naturschutzgebiet, Nationalpark. Verständnis (Empathie) für Natur, Bedürfnisse anderer Lebewesen, entwickeln lassen, sich-sein lassen. Flora und Fauna in Ruhe in ihrem DaHEIM/HEIMat Da-sein lassen.


Das eine ist die Landwirtschaft.
Das andere sind Liegenschaften (Hausverwalter, Facility Managers mit Motorenpark).
Insekten und anderen kleinen Tierlis ergeht es wie bodenbrütenden Vögeln und Rehkitzen im Mähen.
Mein Ideal: Unberührt sich-sein lassen (im Dasein).
Falls man unbedingt doch Mähen will, empfiehlt Coopzeitung ein kleines Schäflein ("mäh").

Rasen finde ich einen Konstruktionsfehler des Wohnens.
Gegen Rasenmäher (Stab-, Schiebe-, Traktormäher, alles mit viel Lärm und Abgasen), Laubbläser, Motorsägen. Heckenmotorscheren etc. schreibe ich seit Jahren.
Wenn ich eine verirrte Kröte, Blindschleiche, Käfer, Hüslischnecke etc. im Quartier finde, und an einen "sicheren" Ort bringen möchte, frage ich mich jeweils: Wohin?
Gibt es noch einen Quadratzentimeter, der nicht zeitlich engmaschig von Facility Managern ge-upsidedowned wird wie im Putzinstitut?
Geschieht mit allem, was da (artensterbenderweise "noch") so wunderbarerweise kreucht und fleucht, mit "göttlichem" Leben eingehaucht - und hier HEIMAT benötigen würde, ZUHAUSE - nicht dasselbe wie mit den Rehkitzen und bodenbrütenden Vögeln in Bauernwiesen oft?
https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/abruptes-ende-der-brutsaison-unter-den-messern-der-maehbalken-sterben-zig-seltene-wiesenvoegel-in-graubuenden
Wolfgang Reuss 19.06.2024 - 12:16 Uhr
Genauso wie Brut-Vögeln, Rehkitzen in Wiesen, ergeht es Insekten und Kleingetier dort und in Siedlungen in den leider immer noch "üblichen" Rasen- und Laubbläser-"Umwelten".
Daher plädiere ich für möglichst viele und grosse UNBERÜHRT-Territorien (Areale).

Deshalb plädiere ich gegen Motorgeräte (Anwohnergesundheit und Tierlis zuliebe) und für Natur-Unberührtheit. Sein-lassen, In-Ruhe-lassen als Zauberwort. Merke: Naturwunder sind ohne Menschen entstanden.
Was nützt das Naturmuseum, wenn das Reallife vor die Hunde geht?
Quasi positiv schockiert war ich, als ich kürzlich am Rasen der Liegenschaft Sägenstrasse 113 (zwischen Salvatoren- und Sägenstrasse) in Chur vorbeikam.
Die Rasenfläche atemberaubend renaturiert: Vertiefungen mit grossen Steinen (wie für Tümpel). Erdkuppen. Grosse Baumstrünke von extern. Ästehaufen als Zuflucht. Viele Rasenquadratmeter samt Erdwurzelschicht umgedreht als Mulch.
Die Sache steht offensichtlich erst am Anfang. Eine Menge Chlorophyll dürfte folgen.
Wie gesagt, mein Ideal ist Unberührtheit (statt Denaturierung). Empathisch aus Sicht der Fauna und Flora gefragt: Hätten Sie es gerne , wenn in Ihr Zuhause laufend Leute hereingeschneit kämen, die alles "auf den Kopf stellen", tendenziell inklusive Sie selbst? So sehe ich das aber mit den schweizweiten "Umgebungsarbeiten" von Liegenschaften bisher (Rasenmäher, Laubbläser & Co.).

Hier war vorher einzig Rasen:

Äste-/Laub-Haufen: GANZJÄRIG UNBERÜHRT:

https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/abruptes-ende-der-brutsaison-unter-den-messern-der-maehbalken-sterben-zig-seltene-wiesenvoegel-in-graubuenden 
Wolfgang Reuss 19.06.2024 - 12:16 Uhr
Genauso wie Brut-Vögeln, Rehkitzen in Wiesen, ergeht es Insekten und Kleingetier dort und in Siedlungen in den leider immer noch "üblichen" Rasen- und Laubbläser-"Umwelten".
Daher plädiere ich für möglichst viele und grosse UNBERÜHRT-Territorien (Areale).

Neuere Fotos:

Hier Magnet für Insekten. Elstern sah ich mehrmals. Ein Ideal für Vögel erlebte ich in Seitengasse der Quaderstrasse Chur, an Hauswand von Boden bis oben etwa 5 Stockwerke: Efeuhecke und evtl. andere Pflanzen, Vogelparadies in der Stadt (wurde leider vom Kanton nach Renovation NICHT wieder gepflanzt). Wie leicht es machbar ist:  https://www.eigenheimerverband.de/tipps-fuer-recht-garten-haus/garten-umwelt-naturschutz/themenarchiv/fassadenbegruenung/ 

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Insekten-Boden-Pflanzen-Paradies:   https://www.naturadb.de/kompositionen/kaeferkeller-mit-schattenbeet/            https://www.naturadb.de/info/ueber_uns/                 https://www.naturadb.de 

https://reformiert.info/de/glaube/des-pfarrers-bekehrung-im-garten-wie-ueli-bukies-reich-zum-teil-des-schmetterlingskorridors-wurde-23652.html 
Hier hat der 66-jährige Pfarrer in den letzten fünf Jahren sein «Paradies» zu schaffen begonnen. Dieses ist weit entfernt von sauberen Rabatten und geraden Plattenwegen: Es gibt Holzscheit- und Reisighaufen, hohe Wiesen, einzelne Büsche, alte Obstbäume, diverse Blumen und auf der anderen Seite des Pfarrhauses eine Hecke aus verschiedensten einheimischen Gewächsen. Dieser Raum ermöglicht vielen Tieren, ein Zuhause zu finden.
Permanenter Gottesdienst
Ueli Bukies sieht das Ganze als «Garten-Wohngemeinschaft», mit sich selbst als Mitbewohner, wie er lächelnd sagt. Hier fühle er sich viel wohler als früher. «Weil ich sehe, wie sich andere Lebewesen wohlfühlen.» Angesichts all dieser Wesen denke er, das sei im ursprünglichen Sinn des Schöpfergottes, der gleich zu Beginn der Bibel als Gartenbauer auftrete, später auch in den Psalmen, gelobt von Pflanzen und Tieren. «So ist es für mich ein permanenter Gottesdienst, wenn ich durch den Garten gehe», sagt der Theologe.

https://reformiert.info/de/kultur/duscha-padrutt-realisiert-kulturprojekte-bei-denen-asphalt-lentsiegeltr-wird-fuer-vernetzte-natur-23919.html 
Engagiert für Biodiversität: Duscha Padrutt realisiert Kulturprojekte, bei denen Asphalt aufgebrochen wird und die Natur Raum zurückerhält.
Vom Tal führt eine Standseilbahn ins autofreie Bergdorf Braunwald im südlichen Glarnerland. An der Endstation wartet fröhlich lachend Duscha Padrutt mit ihrem Faltvelo.
20 Minuten geht es zu Fuss bergaufwärts zum Kulturhaus Heuerberg. Dieses ist für die 55-Jährige zu einem zweiten Zuhause geworden, als Ausgleich zu ihrem Leben in Bern. Dieser Ort mit Platz für Kunstschaffende, Möglichkeiten für Ferien und einem vielfältig blühenden Biogarten liegt ganz nah von da, wo Duscha Padrutt teilweise ihre Kindheit verbracht hat. Im Jahr 1980 zogen ihre Eltern mit den zwei Kindern von Zürich nach Braunwald, fünf Jahre später dann ins Tal in das Dorf Ennenda.
Mäandrierender Lebenslauf
So lebte Duscha Padrutt ab elf Jahren bis nach dem Gymnasium in der beeindruckenden Bergwelt des hinteren Glarnerlands. «Ich wuchs in einem künstlerisch-philosophischen Haushalt auf, und ich liebte die Stille der Berge», sagt sie.
Als Kind wollte sie Bäuerin oder Schauspielerin werden. Doch nach der Schulzeit begann «ein zwischen Kunst und Nachhaltigkeit mäandrierender Lebenslauf» in der Stadt Bern, wie Padrutt es selbst nennt. Und weil ihr geraten wurde, etwas «Seriöses» zu lernen, entschied sie sich für ein Jura-Studium.
⚫Mit der Zeit kam der Wunsch auf, etwas zu gestalten, das bleibt.
Doch statt einer Karriere im Büro oder Gerichtssaal ging es nach dem Abschluss bewegt weiter: Sie wechselte in die Öffentlichkeitsarbeit und fand mit der Zeit auch zur künstlerischen Welt zurück, in der sie sich heimisch fühlt. «Bilder, Theater, Musik und schillernde Sprache waren für mich immer eine Art Lebenselixier», sagt Duscha Padrutt.
Zunächst engagierte sie sich mit kreativen Ideen ehrenamtlich beim Verein Läbigi Stadt in Bern. Eine wichtige berufliche Station sei dann die Organisation von Theaterspaziergängen für den Berner Verein Stattland gewesen, das Vertrautwerden mit der Kunst des Spazierens.
Der rote Faden sei immer das Vermitteln von spielerischen Zugängen gewesen. Für sie existenziell seien Fragen wie: Wie gestalten wir die Landschaft und den Raum mit unserem Unterwegssein? Was machen wir mit unseren Flächen? Wie prägt unsere Infrastruktur wiederum unser Unterwegssein?
Die Natur machen lassen
So begann Duscha Padrutt mit dem Verein Quartierzeit für die Stadt Bern ein Programm zum autofreien Sonntag zu entwickeln, mit verschiedensten Formaten zum Experimentieren, von Velo-Fashion-Paraden bis zu Schaufensterausstellungen. «Doch mit der Zeit kam der Wunsch auf, etwas zu gestalten, das bleibt», sagt sie.
⚫Es gefällt mir, wie sich Projekte mit den Beteiligten und den Orten verändern. So wachsen sie und werden es hoffentlich weiterhin tun.
So rief Padrutt mit dem Berner Wildpflanzenmärit das Projekt «entsiegeln.art» ins Leben. Das Projekt will sichtbar machen, wie unnötig asphaltierte Flächen «entsiegelbar» sind, um die Wasserkreisläufe wieder herzustellen und danach «die Natur ihre Kunst machen zu lassen».
Letztlich sei alles ein Garten, dem die Menschen gemeinsam Sorge zu tragen hätten, erklärt sie. «Pflanzen, Kleintiere und Insekten machen ja schliesslich nicht halt an Grundstückgrenzen.» Bereits vier Quadratmeter biodiverse Fläche alle 50 Meter können dazu beitragen, die Vielfalt der Arten an einem Ort zu erhalten.
Vielfalt macht glücklich
Auch innovative Firmen aus Architektur, Gesundheit oder Tourismus seien am Thema interessiert. Demnächst wird sie ein Unternehmen im Reisesektor bei Entsiegelungsaktionen unterstützen. Das Fördern entsiegelter Flächen sei sowohl ein Gebot der Zeit als auch ein Standortvorteil für Gemeinden, meint Padrutt. «Denn an vielfältig begrünten Orten fühlen sich nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch die Menschen wohl.»

So wie Duscha Padrutt im verträumt wirkenden Dorf Braunwald, wo sie ab Ende August eine kleine Atelierwohnung mietet. Sie freut sich auf die weitere Entwicklung: «Es gefällt mir, wie sich Projekte mit den Beteiligten und den Orten verändern. So wachsen sie und werden es hoffentlich weiterhin tun.» 

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I Feel You:

HIDEAWAY Substrat Nische Biotop Zuflucht ASYL Refugium
Überlebensvoraussetzung Da-Sein
ALLE Tierli, Laufkäfer, Rehkitze, ARTENSTERBEN in derselben Situation: Kein ORT wo sie SEIN dürfen: INDIVIDUELL benötigte UMweltbedingungen (z.B. infolge Dauerkopfschmerzen, Herz/Kreislauf, Stressfolgeerkrankungen).
https://tschuggencollection.ch/de/hotel/tschuggen-grand-hotel    

►Mein Credo: Territorium Natur unberührt lassen (STATT Facility Managers Motorenpark).

► A-Bulletin 16. Mai 2024 "Sense als sanfte Alternative" und "Was widerfährt der Fauna":

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